Dieses Informationsmodul präsentiert eine Seminararbeit, die von Studenten zu den Themen Küsten im Wandel bzw. Kulturpflanze Mais im Rahmen des weiterbildenden Fernstudiengangs "Umwelt & Bildung" der Universität Rostock angefertigt wurde.

Küstenschutzwälder - Biologischer Küstenschutz in Mecklenburg-Vorpommern

von 

Katrin Heinrich, Nora Hofer und Christine Kirschner

 

Dezember 2006


Größe: 69910 Bytes
Quelle
Weststrand / Darß

Küsten sind Risikoräume und bedürfen dem Schutz vor Uferrückgang und Landverlusten sowie vor den Folgen von Sturmfluten und Hochwassern. Küstenschutzwälder stellen dabei vor allem an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns einen wichtigen Bestandteil im Küstenschutzsystem dar.

In zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten stehen Ausführungen über Dünen, Deiche, Buhnen oder Uferlängswerke im Vordergrund, Küstenschutzwälder werden in der Regel nur am Rande betrachtet. Aus diesem Grund möchten wir Sie nach einer kurzen Einführung über die Notwendigkeit des Küstenschutzes an der Ostseeküste über die Lage und die vielseitigen Funktionen der Küstenschutzwälder informieren. Informatives über den Aufbau dieser biologischen Küstenschutzmaßnahme erfahren Sie ebenso wie Ausführungen zum Erhalt der Küstenschutzwälder. Dabei fließen auch Gedanken über die Gefährdung dieser speziellen Schutzwälder ein. Die Auswirkungen eines zukünftigen Klimawandels sind von aktueller globaler Brisanz und sollen auch in dieser Thematik abschließend betrachtet werden. 

„Wir schreiben das Jahr 2010

nach Christi Geburt.

Wenn eine Sturmflut wiederkäme,

wie sie schon mehrmals einst gekommen war.

Ein heißer Schauer überrieselte mich.

Der alte Deich, würde er den Stoß aushalten,

der gegen ihn heraufschösse.

 

 (verändert nach Theodor Storm „Der Schimmelreiter“ von Schumacher 2003)