Dieses Informationsmodul stellt eine studentische Arbeit dar, die im Rahmen des Hauptseminars "Europas Küsten im Wandel" am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erstellt wurde.

1. 

Die Küstenzone

Die spanische Küstenlinie hat einschließlich der Balearischen und Kanarischen Inseln eine Länge von 6.150 Kilometern. Die Küste wird im Norden und Südwesten durch den Atlantischen Ozean und im Osten vom Mittelmeer begrenzt. Durch die Situation Spaniens zwischen zwei Kontinenten und zwei Meeren entsteht eine Vielzahl von Lebensräumen. Die Verschiedenartigkeit spiegelt sich an den Küsten wider. Neben der häufig felsigen Küstenstruktur existieren auch sandige Ausdehnungen, zu denen auch Dünen und sumpfige Ästuare gehören.

Die Küste lässt sich in drei Hauptabschnitte untergliedern:

Die atlantische Nordküste mit einer Länge von 2.012 Kilometern ist abwechselnd durch Klippen, Sandstrände und Flussmündungen geprägt.

Bei der atlantischen Südküste mit 949 Kilometern Länge sind überwiegend sandige Küsten und Dünen sowie Sumpfgebiete vorzufinden.

Die Mittelmeerküste hat eine Länge von 1.063 Kilometern und besitzt neben felsigen Abschnitten große Küstenebenen auch Sandstrände. Ebenso existieren einige Dünensysteme sowie ein Flussdelta.

(vgl. www.coastalguide.org/icm/index.html)