Dieses Lernmodul wurde vom Verein EUCC - Die Küsten Union Deutschland e.V. erstellt. Es ist im Rahmen des Forschungsprojekts „Interdisziplinäre Forschung zum Küstenzonenmanagement: Tourismus, Naturschutz und Baggergutverklappung in der Küstenregion Warnemünde-Kühlungsborn“ entstanden.

5. 

Ergebnisse des Projektes

Um eine nachhaltige und umweltschonende Entwicklung der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns zu ermöglichen, war es Aufgabe des Projektes „Interdisziplinäre Forschung zum Küstenzonenmanagement: Tourismus, Naturschutz und Baggergutverklappung in der Küstenregion Warnemünde-Kühlungsborn“ eine erste Bestandsaufnahme durchzuführen.
Als Untersuchungsfelder wählte das Projektteam zunächst die drei Themen Tourismus, Naturschutz und Baggergutverklappung. „Eine weitere Themenkonkretisierung ergab sich durch die Kombination von Gesprächen mit den genannten Einrichtungen, aber auch mit Vertretern der Tourismusbranche bzw. der Touristik GmbH, der regionalen und lokalen Agenda-Initiativen, der Universität Rostock und den Naturschutzorganisationen, und von Recherchen verschiedener erschienener Artikel lokaler Zeitungen und Protokolle der Gemeindesitzungen. So kam es zu der neuen Ausrichtung auf die Themenschwerpunkte Verklappung, Strandmanagement sowie Sportboothäfen“ (SCHERNEWSKI, GÄRTNER, SCHMIDT & HEGER, 2002, S. 5). Des Weiteren gaben die Gespräche Aufschluss über Kooperationsmöglichkeiten. All diese Aspekte sind für die Erarbeitung eines regionalen IKZM und der Initiierung desselben in der Untersuchungsregion und dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wichtig.

Als Ergebnis der Bestanderhebung und den Gesprächen mit regionalen Stakeholdern können folgende Aspekte aufgeführt werden:

Die hier kurz aufgeführten Rechercheergebnisse der Vorstudie ergaben für das Projekt folgende drei Arbeitsschwerpunkte:

  1. „Die Bereitstellung dreier Themenschwerpunkte zur exemplarischen Darstellung von Nutzungskonflikten in der Region, (...).
  2. Die Bereitstellung eines öffentlich zugänglichen Informationssystems in Form einer Internetseite (...).
  3. Die Frage danach, wie bestehende Strukturen und Konzepte genutzt werden können, um die Partizipation einerseits und die Stabilität und Langfristigkeit eines IKZM andererseits zu realisieren.
Neben der Arbeit an diesen drei Schwerpunktthemen bildetet außerdem die Teilnahme am Arbeitskreis ´Bewirschaftungskonzept Strand Warenmünde` (vgl. Kapitel 5.1) einen wesentlichen und praxisrelevanten Inhalt der Vorstudie“ (SCHERNEWSKI, GÄRTNER, SCHMIDT & HEGER, 2002, S. 7).

In den folgenden vier Unterkapiteln (5.1-5.4) werden diese vier Arbeitschwerpunkte bzw. die Ergebnisse des Projektes bezüglich dieser Schwerpunkte näher beschrieben.