Dieses Informationsmodul ist Teil des Kooperationsprojektes "Meer im Fokus: Energie am Wasser". Die hier eingestellten Informationen wurden von SchülerInnen des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig in Apenrade und der Duborg Skolen in Flensburg im Rahmen einer Projektwoche zusammengetragen. Mehr über das Projekt „Meer im Fokus" erfahren Sie hier.

3.1. 

Aus Wasser wird Strom

Wo wird aus Wasser elektrische Energie gewonnen?

Elektrische Energie wird in einem Wasserkraftwerk gewonnen. Dieses Kraftwerk ist immer an einem See oder einem Fluss stationiert. Oft werden künstliche Stauseen angelegt, damit das Wasser durch den natürlichen Druck der Schwerkraft durch eine Turbine getrieben wird, die dann mit Hilfe eines „riesen Dynamos“ elektrischen Strom erzeugt.

 

Wie funktioniert so ein Wasserkraftwerk?

Ein Wasserkraftwerk funktioniert wie folgt: Es wird ein Damm gebaut, der das Wasser in einem Fluss zu einem See aufstaut. In diesem Damm befinden sich Turbinen, je höher der Wasserstand über der Turbine, umso stabiler muss diese auch sein!

Von oben wird durch die Schwerkraft Wasser in die Turbine gedrückt und treibt diese an. Über eine so genannte Welle wird dann ein riesiger Dynamo angetrieben.

Durch die Bewegung einer Spule vorbei an einem Magneten entsteht ein elektrischer Strom. Dieses Phänomen wird Induktion genannt.

Dieser Strom wird nun in einen Transformator umgeleitet und dann zu „normalem“ Strom, der aus der Steckdose kommt und dann ins Netz geschickt.

 

Wann wird Wasserenergie erzeugt?

Wasserenergie wird zu jeder Zeit gewonnen bzw. es KANN zu jeder Zeit gewonnen werden. Weil es Wasser nun mal immer gibt!

 

 

Dies ist ein Querschnit von einer Wasserturbine. Man kann sehen, wie das Wasser von oben durch die Turbine läuft und das Rotorblatt zum Drehen bringt. 

Über die Welle wird der Generator zum Drehen gebracht und dieser erzeugt dann Strom.