Dieses Informationsmodul ist Teil des Projektes „Meer im Fokus“. Die hier eingestellten Informationen wurden von SchülerInnen des Gymnasiums Hochrad in Hamburg zusammengetragen. Mehr über das Projekt „Meer im Fokus" erfahren Sie hier

3.2. 

Organische Schadstoffe

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Bestimmte Gifte reichern sich in der Natur und in Lebewesen an. Heutzutage wurden schon viele dieser giftigen Substanzen verboten, jedoch tauchen immer wieder neue giftige Stoffe in der Umwelt auf, die eine unvorhersehbare Gefahr auf uns Menschen und unsere Umwelt auslösen könnten.

 

Mit chemischen Produkten werden wir tagtäglich konfrontiert. Weltweit sind etwa 100.000 verschiedene Chemikalien im Umlauf – ob in unseren neuen Turnschuhen, unser Kaffeemaschine oder in unserem Bodenbelag, überall sind chemische Substanzen vorhanden. Ob giftig oder nicht. Viele Industriechemikalien, die bei der Herstellung oder Verbrennung dieser Produkte freigesetzt werden, können über große Entfernungen durch entweder die Atmosphäre oder durch das Gewässer transportiert werden und reichern sich letztendlich in unserer Umwelt, sowie in der Ostsee ab.

 

Diese Stoffe sind schwer abbaubar und besonders problematisch, wenn sie sich in den Organen oder Geweben der Meeresbewohner absetzen. Sie greifen das Lebewesen von innen an und verursachen Krankheiten, sowie Schwächung des Immunsystems oder sogar schwerwiegendere Krankheiten, wie z.B. Tumore.

 

Die höchste Konzentration dieser Chemikalien weisen diejenigen auf, die in der Nahrungskette ganz oben stehen. Das sind wir Menschen oder die größeren Meeresbewohner. Nicht nur durch die Nahrung, sondern auch durch direkten Kontakt mit Chemikalien, Hautoberfläche und über die Atmung können sich giftige Substanzen in unseren Körpern ablagern. Dieser Prozess nennt sich Bioakumulation.

 

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Zusammenfassend sind die organischen Schadstoffe sehr gefährdend für die Ostsee, da sie zum Teil sogar unerwartbare Effekte auf die Umwelt haben können. In Zukunft kann man nicht verhindern, das die giftigen Substanzen in die Ostsee gelangen. Dennoch gibt es bereits zahlreiche Versuche, die Umwelt von weiteren Schäden dieser Stoffe zu befreien. Sie greifen nämlich nur die Meeresbewohner, sondern auch die Pflanzen in der Unterwasserwelt und letzten Endes auch uns Menschen an.