Der "Küstenatlas Ostsee" umfasst unabhängige regionale Module zu einzelnen Küstenzonen. Die einzelnen Module sind zum Selbststudium gedacht und richten sich an Fachleute, Studenten aber auch Touristen, die einen kurzen Überblick über die verschiedenen Küstenzonen der Ostsee erhalten möchten. Der Küstenatlas wurde von Studenten im Rahmen des Geographiestudiums an der Universität Kiel erarbeitet.

Flensburger Förde

Autoren
Torben Gerdes & Christian Schnoor

Flensburger Förde

Die Flensburger Förde ist die nördlichste Förde der deutschen Ostseeküste. Sie unterteilt sich in Innen- und Außenförde. Die Innenförde bezeichnet jenen Teil, der sich von der Hafenspitze in Flensburg bis zur Spitze der Halbinsel Holnis erstreckt. Als Außenförde bezeichnet man den Teil von Holnis bis zur Mündung in die Ostsee. Entstanden ist das Zungenbecken der Flensburger Förde durch mehrere mächtige Gletschervorstöße in der letzten Eiszeit, dem Weichselglazial. Durch das ungleichmäßige Vordringen und Abschmelzen des Eises wurde hier eine Landschaft geschaffen, die geprägt ist durch die geomorphologische Formenvielfalt der glazialen Serie.

Mitten durch das Gewässer verläuft die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Dänemark. Wichtige Städte in diesem Bereich sind z.B. Sønderborg und Krusa auf der nördlichen, dänischen Seite sowie Glücksburg und natürlich Flensburg am südlichen, deutschen Ufer.