{"id":254,"date":"2018-03-15T09:56:39","date_gmt":"2018-03-15T08:56:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ikzm-d.de\/kliwakom\/?page_id=254"},"modified":"2022-07-31T22:47:02","modified_gmt":"2022-07-31T20:47:02","slug":"anpassungsbeispiele","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ikzm-d.de\/klimawandel\/klimawandel-an-der-deutschen-ostseekueste\/anpassungsbeispiele\/","title":{"rendered":"M\u00f6gliche Anpassungsma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<p>Im Hinblick auf einen steigenden Meeresspiegel und vermehrte Sturmfluten werden <strong><span style=\"color: #808080;\">Anpassungsma\u00dfnahmen<\/span><\/strong> an der deutschen Ostseek\u00fcste <strong><span style=\"color: #808080;\">insbesondere im K\u00fcstenschutz<\/span><\/strong> notwendig sein. Diese zum Teil stranderhaltenden Ma\u00dfnahmen liegen au\u00dferhalb des Entscheidungsbereiches der Tourismusmanager, sind aber f\u00fcr den Tourismus von gro\u00dfer Bedeutung. Sandaufsch\u00fcttungen beispielsweise gew\u00e4hrleisten nicht nur den Erhalt der K\u00fcstenlinie, sondern auch gleichbleibend breite Str\u00e4nde f\u00fcr die Touristen. K\u00fcstenschutzbauwerke sch\u00fctzen das Hinterland vor \u00dcberschwemmungen<span style=\"margin: 0px; line-height: 115%; font-family: 'Calibri','sans-serif'; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">.\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p>Auch die <strong><span style=\"color: #808080;\">Notfallkommunikation<\/span><\/strong> f\u00e4llt nicht in den direkten Aufgabenbereich des Tourismusmanagements. Dennoch sollten touristische Destinationen in der Lage sein, Vorkommnisse wie z.B. Extremwetterereignisse, einheitlich an ihre G\u00e4ste zu kommunizieren. Ein Leitfaden zum Ablauf der Notfallkommunikation und der Zust\u00e4ndigkeiten sollte daher in den betroffenen Gemeinden vorhanden sein.<\/p>\n<p>Neben Notfallkommunikation und baulichen Anpassungen sind im Bereich des Strandmanagements auch leichter umsetzbare Ma\u00dfnahmen denkbar, wie beispielsweise das Bereitstellen von Trinkwasserspendern oder Sonnen- sowie Regenschutz, die seitens der Touristiker umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um die breite \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr das Thema Klimawandel zu sensibilisieren und Akzeptanz f\u00fcr Klimawandelauswirkungen und -Anpassungsma\u00dfnahmen in touristischen Destinationen zu schaffen, sind zudem <span style=\"color: #808080;\"><strong>Kommunikationsma\u00dfnahmen<\/strong><\/span> von zunehmender Bedeutung. Ansprechend aufbereitet k\u00f6nnen diese zus\u00e4tzliche touristische Attraktionen schaffen (z.B. Erlebnis- oder Lehrpfad, Naturf\u00fchrungen, Veranstaltungen).<\/p>\n<p>Sinnvoll sind vor allem Ma\u00dfnahmen, die auch ohne Eintreten der erwarteten Klimaver\u00e4nderungen von Nutzen sind, indem sie z.B. die <span style=\"color: #808080;\"><strong>Nachhaltigkeit einer Region<\/strong><\/span> f\u00f6rdern. Nachhaltigkeitslabel bieten ein gutes Grundger\u00fcst f\u00fcr touristische Destinationen, um sich an den Kriterien der Nachhaltigkeit zu orientieren und weiterzuentwickeln und so den zuk\u00fcnftigen Herausforderungen zu begegnen. Label, wie z.B. QualityCoast, beziehen neben Natur-, Umwelt-, Business- und Gemeinschaftsaspekten auch den Klimaschutz sowie die Klimawandelanpassung mit ein und bieten zudem Vorteile in der Vermarktung der Destination.<\/p>\n<div class=\"infotext info\"><\/p>\n<p><strong>Beispiel eines Nachhaltigkeitslabels &#8211;\u00a0<\/strong><strong>QualityCoast<\/strong><\/p>\n<p>QualityCoast ist das gr\u00f6\u00dfte internationale Zertifizierungsprogramm f\u00fcr nachhaltige Tourismusdestinationen. Mit dem QualityCoast Programm will die \u201eCoastal &amp; Marine Union\u201c ein weltweites Netzwerk von K\u00fcstengemeinden schaffen, die \u00e4hnliche Wertstellungen zur nachhaltigen Entwicklung, zu Natur und biologischer Vielfalt, zum kulturellen Erbe und Identit\u00e4t sowie zur sozialen Verantwortung haben, bei gleichzeitiger Beibehaltung hoher Qualit\u00e4tsstandards im Tourismus. Hierunter f\u00e4llt auch Klimaschutz und Klimawandelanpassung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.qualitycoast.info\/\">Mehr Informationen zum Label.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fairunterwegs.org\/fileadmin\/user_upload\/Dokumente\/PDF\/Dokumente_intern\/PDF-Labelguide_Dritte_Auflage_DE_2016.pdf\">Wegweiser durch den Labeldschungel<\/a>.<\/p>\n<p><\/div>\n<p><strong>Weitere Beispiele f\u00fcr Anpassungsma\u00dfnahmen im K\u00fcstentourismus:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Mobilit\u00e4t: Ausbau von Radwegen und \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln; Angebot von E-Bikes<\/li>\n<li>Schaffen alternativer Freizeitbesch\u00e4ftigungen bei Starkregen oder Hitze<\/li>\n<li>verbessertes Krisenmanagement bei Extremwetterereignissen<\/li>\n<li>Schutz und Ausbau der touristischen Infrastruktur (z.B. Parkpl\u00e4tze, Dusch- und Sanit\u00e4reinrichtungen am Strand)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Hinblick auf einen steigenden Meeresspiegel und vermehrte Sturmfluten werden Anpassungsma\u00dfnahmen an der deutschen Ostseek\u00fcste insbesondere im K\u00fcstenschutz notwendig sein. Diese zum Teil stranderhaltenden Ma\u00dfnahmen liegen au\u00dferhalb des Entscheidungsbereiches der Tourismusmanager, sind aber f\u00fcr den Tourismus von gro\u00dfer Bedeutung. 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