{"id":646,"date":"2021-01-20T15:04:16","date_gmt":"2021-01-20T14:04:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ikzm-d.de\/gocoase\/?page_id=646"},"modified":"2024-01-09T09:48:41","modified_gmt":"2024-01-09T08:48:41","slug":"beteiligung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ikzm-d.de\/kuestenschutz\/klimawandel-kuestenschutz\/beteiligung\/","title":{"rendered":"3. Beteiligungsprozesse"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr eine erfolgreiche Planung und Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten spielt der Beteiligungsprozess von betroffenen und\/oder interessierten Akteuren sowie der Bev\u00f6lkerung eine zentrale Rolle. Denn K\u00fcstenschutzma\u00dfnahmen wirken sich oftmals kurz- oder langfristig auf ihren Lebens-, Kultur und Wirtschaftsraum aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Um einen effizienten Beteiligungsprozess zu organisieren, m\u00fcssen vorab die Akteursgruppen identifiziert, ihre Relevanz eingesch\u00e4tzt und Beteiligungsformen abgestimmt werden. H\u00e4ufige Akteursgruppen sind neben politischen Akteuren, Netzwerke, Vereine, Stakeholder, kommunales Gewerbe, Handel und Industrie, Landwirtschaft sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Es ist wichtig, die Akteursgruppen von Anfang an in den Planungsprozess mit einzubeziehen, um Transparenz und Akzeptanz zu f\u00f6rdern<sup>1<\/sup>. Dabei kann es zu Verz\u00f6gerungen kommen, welche im Endeffekt jedoch durch eine h\u00f6here Identifikation mit dem Projekt ausgeglichen werden<sup>2<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Zielf\u00fchrende Mittel zur Inklusion der Beteiligten sind Befragungen zur Stimmungs- bzw.\u00a0 Akzeptanzlage, w\u00e4hrend und auch abschlie\u00dfend zum Projekt. Weitere Informations-, Beteiligungs- und Kooperationsinstrumente sind zum Beispiel das Anbieten von Informationsveranstaltungen wie Workshops, Begehungen und Werkst\u00e4tten oder eine F\u00f6rderung zur Bildung von Arbeitsgruppen, Beir\u00e4ten und Aussch\u00fcssen. Das Einberufen von Runden Tischen und Akteursnetzwerken, um einen kooperativen Austausch und eine Beteiligung bei der Entwicklung von Pl\u00e4nen, Konzepten und Programmen zu erm\u00f6glichen, sind ebenfalls relevante Instrumente. Dies f\u00fchrt langfristig zu h\u00f6herer Akzeptanz und beg\u00fcnstigt das Vermeiden von langwierigeren Verz\u00f6gerungen oder Verhinderungen durch beispielsweise B\u00fcrgerbegehren und Volksentscheide<sup>3<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size wp-block-heading\">Literaturhinweise<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"font-size:10px\"><li>Stybel &amp; S\u00f6llner (2020): Anpassung braucht Mitwirkung. In: EUCC \u2013 Die K\u00fcsten Union Deutschland e.V. (Hrsg.), Meer &amp; K\u00fcste \u2013 Deutsche Ostsee, V. 8, S. 26-27. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/eucc-d-inline.databases.eucc-d.de\/files\/documents\/00001252_MuK_8-2020_E-Book.pdf\" target=\"_blank\">Hier lesen.<\/a><\/li><li>Hansel, Link, Kr\u00fcger &amp; H\u00fcbner (2017): Akteure im kommunalen Klimaschutz erfolgreich beteiligen \u2013 Von den Masterplan-Kommunen lernen. Berlin: Service- und Kompetenzzentrum: Kommunikation f\u00fcr Klimaschutz beim Deutschen Institut f\u00fcr Urbanistik gGmbH (Difu). <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.klimaschutz.de\/sites\/default\/files\/Difu_SKKK_Broschuere_Beteiligungsprozesse_barrierefrei-.pdf\" target=\"_blank\">Hier lesen.<\/a><\/li><li>Fr\u00f6hlich, Knieling &amp; Kraft (2014): Informeller Klimawandel \u2013 Governance Instrumente der Information, Beteiligung und Kooperation zur Anpassung an den Klimawandel. In: Neopolis working papers. Urban and regional studies, Vol.15. Hamburg: HafenCity Universit\u00e4t Hamburg. <a href=\"https:\/\/pure.mpg.de\/rest\/items\/item_2134475\/component\/file_2134480\/content\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hier lesen.<\/a><\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine erfolgreiche Planung und Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten spielt der Beteiligungsprozess von betroffenen und\/oder interessierten Akteuren sowie der Bev\u00f6lkerung eine zentrale Rolle. Denn K\u00fcstenschutzma\u00dfnahmen wirken sich oftmals kurz- oder langfristig auf ihren Lebens-, Kultur und Wirtschaftsraum aus. 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