Disclaimer:
Der "Küstenatlas Ostsee" umfasst unabhängige regionale Module zu einzelnen Küstenzonen. Die einzelnen Module sind zum Selbststudium gedacht und richten sich an Fachleute, Studenten aber auch Touristen, die einen kurzen Überblick über die verschiedenen Küstenzonen der Ostsee erhalten möchten. Der Küstenatlas wurde von Studenten im Rahmen des Geographiestudiums an der Universität Kiel erarbeitet.

Mön

Autorin

Jana Koerth

Juni 2005


Møns Klint - die Kreidefelsen leuchten in der Morgensonne
Vor allem wegen Møns Klint, der 143m hohen Kreidefelsen, ist die dänische Insel Møn berühmt geworden und bei Touristen sehr beliebt. Doch hat die Insel noch weitere Naturschönheiten - große Buchenwälder, seltene Orchideenvorkommen und ihr Vogelreichtum - und kulturelle Highlights - Kirchen(malerei), Hünengräber und Museen - zu bieten, wie im Folgenden beschrieben werden soll.


Møn liegt nordöstlich von Falster und südöstlich von Seeland, durch Brücken mit diesen Inseln verbunden. Fahrradtouristen kommen über die Insel, wenn sie den "Berlin-Kopenhagen-Weg" oder die "Ostseeroute" fahren. Bus- und Bahnanbindung nach und auf Mön sind vorhanden.
 

1. 

Kenndaten zur Region

Møn von der Ostsee aus gesehen
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Die dänische Insel Møn liegt südöstlich von Seeland und nordöslich von Falster, ihre Lage ist 54°59´8" nördliche Breite, 12°18`9" östliche Länge. Sie ist 217 qkm groß, an ihrer längsten Stelle 3o km lang und 6km breit. Der höchste Punkt der Insel, der Aborrebjerg, ist 143m über NN, davon kann der Dronningestolen (Königinnenstuhl) 128m aufweisen. Er ist das Wahrzeichen der Insel, Møns Klint, das höchste Kliff der gesamten Ostseeküste. 11.000 Menschen leben ständig auf Møn, jährlich reisen etwa 300000 Tagestouristen hierher, es werden 50000 Übernachtungen gezählt, viele davon sind deutsche Ostsee-Segler. Der Hauptort der Insel ist Stege, einer der ältesten Orte Dänemarks. Er zählt 3700 Einwohner.

Übersichtskarte Møn
 

2. 

Natur & Landschaft

Inhaltsverzeichnis:
2. Natur & Landschaft
2.1. Klima
2.2. Geologie
2.3. Naturraum
2.4. Gewässer
Ein weiterer Blick auf die Kreidefelsen vom Strand bei Møns Klint
 

2.1. 

Klima

Das Klima in Dänemark
In Dänemark herrscht ein ausgeprägtes Meeresklima, die Sommer sind mäßig warm, die Winter mild. Typisch sind häufige und schnelle Wetterwechsel. Der wärmste Monat ist der August mit etwa 15,7°C, die kältesten sind Januar und Februar mit 0,0°C im Mittel. Der jährliche Niederschlag beträgt 712 mm, der November ist der niederschlagsreichste Monat mit 79 mm.Die vorherrschende Windrichtung ist West. Die Meerestemperaturen im Sommer liegen bei 18°C bis 20°C. Die Sommernächte in Dänemark sind deutlich länger, desto weiter man im Norden ist- am 1.Juli scheint die Sonne durchschnittlich von 4.40 Uhr bis 22.06 Uhr MESZ. Im Mai und April scheint die Sonne mit 209 Stunden am längsten, im Dezember und Januar sind es je nur 43 Stunden- im ganzen Jahr sind es 1495 Stunden.
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Das Klima in West- und Südseeland und in der Inselregion Lolland- Falster- Mön
Die Jahresdurchschnittstemperatur der Region liegt bei 8,1°C- im Sommer ist es wärmer als im gesamten Dänemark, im wärmsten Monat August wird es 16,3°C warm. Der Winter ist im Vergleich geringfügig kälter.
Der jährliche Niederschlag beträgt 584 mm, weniger als in Gesamtdänemark. Diese Differenz verteilt sich auf das ganze Jahr. Der niederschlagsreichste Monat ist hingegen der Juli, auch die Niederschlagsverteilung verhält sich anders: In der Region Südwest-Seeland und den Inseln Lolland-Falster-Mön fällt die Niederschlagsmenge von Juli bis Oktober und steigt dann im November noch einmal an, während die Niederschlagsmenge im gesamten Dänemark im Herbst bis November ansteigt.
Die Sonnenscheindauer mit jährlich rund 1546 Stunden ist länger als im ganzen Land, die Sonnenschein reichsten Monate sind ebenfalls Mai und Juni mit 217 bzw. 218 Stunden pro Monat.
Das insgesamt mildere Klima der Region im Vergleich zu Gesamtdänemark läßt sich mit ihrer Lage erklären: Kommen die Wetterlagen meist aus Westen, ist die südöstliche Lage vergleichsweise kontinental geprägt.

 

2.2. 

Geologie

Møns Klint
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Als vor etwa 70 Millionen Jahren Dänemark von einem flachen Schelfmeer bedeckt war, bildete sich Kreide aus abgestorbenen Mikroorganismen, deren Kalkschalen -bzw. panzer auf den Meeresboden heruntersanken. So bildeten sich mächtige Schichten aus feiner Schreibkreide. In den Eiszeiten wurden diese Schichten dann von den Gletschern am Boden transportiert und hochgepresst, so dass über 100 m hohe Kreidewände entstanden, die nach dem Abtauen des Eises als Kreidefelsen stehenblieben.

Die Mønschen Kreidefelsen - Møns Klint sind etwa 6-7km lang. Heute kann man die Kreidelagen biogenem Ursprungs, die von Flintschichten (Feuerstein) und Partien aus Sand und Lehm durchzogen sind, und ihre wellenförmige Pressung durch das Eis gut erkennen. Durch das Einwirken von Meer und Wind erodiert die Kreideküste, vor allem im Winter stürzen größere Flächen ab, wie z.B. das langjährige Wahrzeichen des Klints "Sommerspiret", ein Kreidefels, der im Winter 1988 abstürzte.

Aber auch die Landschaft westlich dieser Küstenlinie ist von den Eiszeiten geprägt. Als das Eis der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren schmolz, ließ es Eiszeitformen zurück, die noch heute die Landschaft prägen.

Einige Beispiele für Eiszeitformen auf Møn seien hier genannt:


Auch heute noch verändert sich die Küstenlinie durch Erosion (=Abtragung) und Akkumulation (=Ablagerung).
Die Strände und Steilküsten im Norden, im Osten und im Süden Møns unterliegen der Erosion, hier wird der Sand und Ton durch die Einwirkung der Brandung abgetragen und durch Strömungen abtransportiert.
Die Küste im Westen von Fanefjord bis Ulvshale hingegen unterliegt der Ablagerung. Die Halbinsel Ulvshale besteht zumeist aus dem Material, das bei Møns Klint erodiert wurde, vor allem dem Feuerstein. Hier entstanden ganze Strandwälle nur aus Feuerstein.
 

2.3. 

Naturraum

Høje Møn
Der große Buchenwald Klinteskoven im Hinterland des Steilufers wurde 1980 vom dänischen Staat gekauft. Er ähnelt der Stubbenkammer auf Rügen. Heute werden in großen Arealen des Waldes weder Bäume gefällt noch umgestürzte entfernt, um zum natürlichen Zustand zurückzukehren, was in den Jahren zuvor in weiten Arealen vernachlässigt worden war. Dieser "Naturwald" bietet gute Lebensbedingungen für zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten.

In dem hügeligen Terrain Høje Møn fintet man nördlich des Klinteskoven sowohl den mit 143 m über NN höchsten Punkt Møns, den Aborrebjerget ("Barschberg"), als auch am Rande ein weites, abgerundetes Tal, das Jydele. im Gegensatz zum natürlichen Wald ist das Tal Kulturlanschaft. Hier weidet Vieh, Gehölze werden teilweise entfernt. Hier wachsen Wachholder, Eschen und Ebereschen, viele Insektenarten kommen hier vor.

Südlich des Waldes liegen die Hügelgebiete Høvblege und Mandemarke Bakker. Die mit Gras bewachsenen Hügel beherbergen vielen seltene Insekten- und Pflanzenarten und stehen unter Naturschutz.

Viele Sagen erzählen vom Wald. Beispielsweise die Erzählung vom "Svantese Stenen", ein riesiger Findling neben dem Barschberg: Als die Hexe von Rügen auf das Geläut der Maglebyer Kirchenglocken auf Møn wütend wurde, schleuderte sie einen Stein in Richtung Møn. Dieser traf den einen Kirchturm und landete im Steilküstenwald.


Der Klintenwald
Grønsund, Ulvshale und Nyord
Im Gegensatz zur hügeligen Landschaft un der Steilküste im Osten der Insel ist das Land im Westen flach.

Die Halbinsel Ulvshale und die Insel Nyord, die im Nordwesten Møns in Richtung Seeland liegen, stehen beide fast völlig unter Naturschutz, sie sind landschaftlich sehr interessant.

Ulvshale (Wolfsschwanz) besteht aus dem Material, das aus den Kreidefelsen im Osten ausgewaschen wurde und hier akkumulierte: (Feurer)Stein, Sand und Kies. Im Laufe der Zeit wurden Strandwälle aufgeschüttet, die bis zu fünf Meter hoch sind. Die Küste wächst hier (Akkumulationsküste).Die Mitte der Halbinsel ist von einem Wald bewachsen, der schon früh unter Naturschutz gestellt wurde und heute ohne menschliche Eingriffe zum "Urwald" wird. Hier wachsen Buchen, Eschen, Hainbuchen und Ahorn, Blaubeeren, Waldmeister und verschiedene Pilzarten. Zwischen dem Wald und der Westküste der Halbinsel erstreckt sich ein Heidegebiet, in dem die seltene schwarze Kreuzotter lebt.

Nyord, die 475 ha große Insel im Nordwesten Møns, ist über Ulvshale mit einer Brücke verbunden. Die Landschaft im Osten Nyords unterscheidet sich von der im Westen total: Im Osten findet man Strandwiesen,ein flaches, feuchtes Gebiet (das zu einem Drittel der dänischen Vogelschutzstiftung gehört), in dem Stelzvögel und Enten (Löffelente, Spießente, Kampfläufer, Säbelschnäbler, Uferschnepfe u.a.) nisten und Zugvögel auf ihrer Reise Halt machen. Während der Brutzeit ist der Zugang zu den Strandwiesen verboten, für die Beobachtung der Vögel wurde ein Turm errichtet, von dem aus man das Gebiet überblicken kann. Der höhere Westen Nyords hingegen ist besiedelt und wird landwirtschaftlich genutzt, hier liegt das kleine Dorf Nyord.

Die bekannteste Megalithanlage: Sømarkedyssen
Viele Uferschnepfen (Limos Limosa) brüten auf der Insel Nyord
Orchideen
Der kalkhaltige Boden Møns bietet gute Lebensbedingungen für Orchideen.
Von den insgesamt 43 Arten, die im gesamten Dänemark vorkommen, wachsen allein 18 auf Møn.
 

2.4. 

Gewässer

Die Gewässer auf der Insel wurden von der Eiszeit geschaffen.
Die Toteisseen auf Westmøn, Bogø und im Klintenwald sind heute kleine Seen oder schon verlandet, zu Mooren geworden.

Bei den Seen Store Geddesø und Aborresø handelt es sich um unterirdische Höhlen, die nach der Lösung der eingelagerten Kreide im Untergrund entstanden und eingestürzt sind.

Bei dem Bodden von Stege hinter der Stege Bucht handelt es sich um ein Schmelzwassertal.

Der Bodden von Stege
 

3. 

Geschichte & Kultur

Inhaltsverzeichnis:
3. Geschichte & Kultur
3.2. Kultur
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Mølleporten in einer alten Zeichnung

Sowohl kulturell interessierte Besucher als auch Bewohner kommen hier auf ihre Kosten: Neben verschiedenen Veranstaltungen in den Museen (siehe 3.1 Geschichte) kann man Austellungen von Künstlern besuchen, die hier leben und arbeiten.

 

3.1. 

Geschichte der Besiedlung Möns

Zeugnisse der älteren Geschichte

Nach dem Rückgang der eiszeitlichen Gletscher siedelten sich im milder werdenen Klima Tiere an. So waren die ersten Menschen, die auf die Insel kamen, Jäger. Dies belegen Funde von steinzeitlichen Messern und Pfeilspitzen aus Feuerstein, deren Herstellung auf etwa 7000 v.Chr. datiert wurde.

Die vielen Hünengräber und Grabkammern stammen hingegen aus der Zeit, in der der Mensch bereits begann, erste Siedlungen an der Küste anzulegen und Landwirtschaft zu betreiben ab 4000 v.Chr (siehe auch nächster Absatz).

Ab 1500 v.Chr. (Bronzezeit) konnte man erst aus Bronze, dann aus anderen Metallen, Werkzeuge und Waffen herstellen. Neue Grabkammern wurden nicht mehr angelegt, man bestattete die Toten in Urnen und kennzeichnete das Grab mit kleinen Erdhügeln, die teilweise noch heute zu sehen sind.

Die bekannteste Megalithanlage: Sømarkedyssen
Die Hünengräber

Von der älteren Geschichte und der Besiedlung Møns ab dem Neolitikum (4000 v.Chr.) zeugen vor allem die Hünengräber.
Diese wurden in der Steinzeit als Grabkammern oder Opferstätten angelegt. Insgesamt gibt es auf der Insel 119 Gräber, bezogen auf die Gesamtfläche ist das die größte Konzentration in Dänemark. 38 Hünengräber sind geschützt und werden vom Nationalmuseum gepflegt. Auf Møn konnte man bei der Öffnung der Gräber neben Gebeinen u.a. Keramik, Feuersteine und Bernsteinperlen finden. Sowohl runde Dolmen als auch Lang- und Ganggräber gibt es hier.

Das Ganggrab Kong Asgers Høj ("König Askers Hügel") ist das größte seiner Art in Dänemark und liegt nahe der Brücke nach Seeland. Das Grab wurde in der jüngeren Steinzeit angelegt, ist also 4000 Jahre alt. Der 8m lange Gang führt zu der 10m langen, eigentlichen Grabkammer. Man kann durch den Gang kriechen und in der Kammer sogar stehen. Es wurde als Gemeinschaftsgrab genutzt, immer wieder wurde es geöffnet und ein Toter wurde beigesetzt.

Das Hünengrab Grønsalen ist eines eines der längsten in ganz Europa, es mißt 102m. Laut Sage soll hier die Königin Fane 8der Fanefjord wurde nach ihr benannt) und ihr Ehemann Grüner Jäger begraben worden sein.

Das Doppelhügelgrab namens Klekkende Høj ist ebenfalls sehr beeindruckend. Es gibt hier zwei Eingänge und eine doppelte Grabkammer. Als das Grab 1700 geöffnet wurde, fand man neben den Gebeinen auch Waffen aus Feuersteinen.

Elmelunde Kirche
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Elmelundsmesteren - der unbekannte Künstler

Ein unbekannter Künstler gestaltete die Gewölbe der Møner Kirchen Fanefjord, Keldby und Elmelunde.

Im 15. Jahrhundert wurden die einfachen Holzdecken der drei Kirchen durch spitze, gotische Gewölbe ersetzt, die mit Kalk verputzt wurden. Anschließend bemalte der Elmelundsmesteren den noch feuchten Kalk mit Naturfarben, die durch diese Technik nach dem Trocknen bis heute konserviert wurden.

Die Motive, die er verwendete, ähneln solchen mittelalterlichen Bilderbibeln. Man sieht Situationen der Bibel; Freiraum wurde ausgefüllt durch Ranken, Blätter und Sterne. Die Menschen tragen Kleider und Rüstung des Mittelalters.

Unklar ist bis heute, wer der Elmelundsmester war und wer ihn für seine Arbeit bezahlte. Erst 1880 entdeckte man die Malereien wieder, die am Anfang des 16. Jahrhunderts weiß übergekalkt worden waren. Langsam legte man die bemalte Kalkschicht wieder frei.


Nyord Kirche
 

3.2. 

Kultur

Vor allem die Natur hat wohl immer schon Künstler angezogen, die nach Møn gekommen sind um sich inspirieren zu lassen.
Kultische Gegenstände aus der Bronzezeit, die Kirchenmalerei aus dem Mittelalter und klassische Gemälde, auf denen die Kreidefelsen abgebildet sind, zeugen davon, dass Kunst auch schon in früherer Zeit ein großes Thema war.
In neuerer Zeit wurde Møn in den 1970er Jahren eine Hochburg für Künstler verschiedener Ausdrucksformen. Sowohl Musiker, Schriftseller und Maler als auch Kunsthandwerker und Schmuckdesigner kamen und blieben.
Heute gibt es deswegen zahlreiche Galerien und Werkstätten, in denen Kunstwerke ausgestellt bzw. angeboten werden, die Insel wird häufig mit dem Titel Kunstinsel Møn beworben. Das "InterReg- Programm" der Europäischen Union fördert zudem seit 2004 Gemeinschaftsarbeiten von Künstlern von Møn und Fehmarn, so gibt es z.B. einen gemeinsamen Veranstaltungskalender.

Keramik
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Liselund

Der Liselund Park wurde am Ende des 18. Jahrhunderts angelegt und zählt heute mit seinem kleinen Lustschloß zu den Hauptattraktionen der Insel. Ein französischer Adliger, Antoine de Bosc de la Calmette, kaufte 1783 den damaligen "Sømarkegarden", ließ diesen zu einem Park anlegen und benannte ihn nach seiner Frau Lise. Der romantische, neuenglische Stil entsprach dem Sinn der Zeit, man wollte "zurück zur Natur". So zählt zu dem Park auch ein Waldgebiet, in dem einige Seen als Wasserreservoir für die Bäche des Parks angelegt wurden.
Der Adelsmann ließ sich zusätzlich verschiedenste Lauben und Häuser bauen: Das kleine "Liselund Schloss" gilt heute mit seiner klaren Architektur am Äußeren und seiner schlichten Inneneinrichtung als Beispiel dänischer Baukunst. Im Fachwerkhaus "Schweizerhütte", das aus Findlingen und unbehandelten Baumstämmen errichtet wurde, wohnte das Gesinde. Das mit Holz verkleidete "norwegische Haus" wurde als Gästehaus genutzt. Im achteckigen "chinesischen Teepavillion" nahm das Ehepaar de la Calmette seinen Tee ein.

Das Liselund Schloss

Das Schloss Liselund wurde von dem Architekten Andreas Kirkerup und dem Schlossherrn de la Calmette errichtet. Sowohl die weißen Wände und die Holzsäulen, als auch die Säulen aus Holz passen zur Inneneinrichtung des Gebäudes: Die kleinen Zimmer sind mit nur wenigen, symmetrisch angeordneten Möbeln bestückt. Zusammen wirkt dies zurückhaltend und schlicht, typisch für die regionale Architektur.

 

Das Dorf Nyord
Das gleichnamige Dorf auf der Insel Nyord (siehe auch 2.3 Naturraum) war früher Lotsenstützpunkt. Die dänische Dorfstruktur, die es typischerweise vor der Landreform gab, konnte erhalten werden. Heute gibt es hier eine Ausstellung zur Kulturgeschichte, die durch das InterReg IIIA-Programm der EU gefördert wird.
 

4. 

Wirtschaft & Tourismus

Inhaltsverzeichnis:
4. Wirtschaft & Tourismus
4.3. Fischerei
4.4. Industrie
4.5. Verkehr
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Die Arbeitsplätze auf der Insel Møn verteilen sich folgendermaßen:

- Primärer Sektor 9,8%

- Sekundärer Sektor 16,5%

- Tertiärer Sektor 73,7%


Diese Angaben weichen nur geringfügig von den Durchschnittszahlen des Storströms Amt, zu dem die Insel gehört, ab.Im primären und im sekundären Sektor sind weniger Erwerbstätige beschäftigt, während im Dienstleistungssektor mehr Menschen arbeiten. Dies liegt an der großen Zahl an Beschäftigten in der Tourismusbranche.

Møn gehört neben dem südlichen Seeland, Lolland, Falster und den kleinen Inseln der Region zum Verwaltungsbezirk Storstrøms Amt. Insgesamt hat der Kreis eine Fläche von 3398 km2 und zählt 261188 Einwohner (Stand 2004). Die Region bietet etwa 109000 Arbeitsplätze, im April 2003 waren 7867 Menschen arbeitslos (5,8%), weniger als im Vergleich zu Gesamt-Dänemark mit 6,5%. Die Nähe zu Kopenhagen hat den Vorteil, dass viele Menschen hier Arbeit finden.
Im Kreis Storstrøm verteilen sich die Arbeitsplätze folgendermaßen:

- Primärer Sektor etwa 10%

- Sekundärer Sektor etwa 20%

- Tertiärer Sektor etwa 70%


Møn teilt sich in folgende Kommunen: Stege , Stege landdistrikt kommune, Stege landsogn kommune, Bogø kommune, Borre kommune, Damsholte kommune, Elmelunde kommune, Fanefjord kommune, Keldby kommune, Magleby kommune und Nyord kommune
 

4.1. 

Touristische Atrraktionen und Aktivitäten

"Wir sind Sommer für Sommer Touristen,

legen den Kopf in den Nacken

und sehen hoch zu den Kuppen der Kreidefelsen,

die Klinten heißen und dänische Namen tragen."

Günter Grass



Günter Grass, langjähriger Gast auf Møn (und der hier u.a. seinen "Butt" geschrieben hat), greift hier die Hauptattraktion der Insel auf: Møns Klint. Tausende Touristen pilgern zu den Kreidefelsen, vom Dronningestolen (dtsch: Könniginnenstuhl, also das Pendant zum Königsstuhl Rügens), dem 128m hohen Gipfel, kann man bei klarer Sicht sogar die 10 km entfernten Kreidefelsen Rügens sehen.

Die Kreidefelsen Möns - die Attraktion der Insel
Übernachten

Die Übernachtungsmöglichkeiten auf der Insel sehen sehr vielseitig aus:

Für Familien und Freunde des "klassischen Dänemark-Urlaubs" gibt es Ferienwohnungen und Ferienhäuser, 300 davon kann man direkt beim Tourisbüro mieten.

Für Campung- und Naturfreunde stehen verschiedene Camping-Plätze und Naturlagerplätze zur Verfügung.

Für kürzere Aufenthalte oder das volle Verwöhnprogramm sind Hotels und Gasthäuser empfehlenswert oder Bed&Breakfast mit persönlichem Kontakt zu Einheimischen.

Bei Jugendgruppen und Fahrradtouristen ist die Jugendherrberge in Borre, direkt am Klintenwald, beliebt.

Mönkebude
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Attraktionen und Aktivitäten


Attraktionen

- Das Kreidekliff
- Knuthenborg Safaripark (www.knuthenborg.dk)
- BonBonLand (www.bonbonland.dk)
- Middelaldercentret (mc@middelaldercentret.dk)
- Die Hünengräber
- Die Insel Nyord
- Schloß Liselund

Aktivitäten

- Wanderungen: auf der gesamten Insel. Gut ausgebaute Wanderwege befinden sich z.B. im Klinteskoven, Waldgebiet hinter dem Steilufer.

- Spaziergänge: entlang der Strände oder am Steilufer.

- Segeln: Klintholm Havn ist ein beliebter Etappenhafen und gut ausgebaut.

- Windsurfen: Die Bedingungen an der Südküste eignen sich am besten

- Angeln: Meeresforellen, Aal

- Strand- und Badeurlaub: beliebt bei Familien ist der Strand von Ulvshale.

- Vogelbeobachtungen: z.B. auf der Insel Nyord, Brutgebiet für Säbelschnäbler, Kampfläufer und Schnepfen, Rastgebiet der Weißwangengänse.

- Fahrradfahren

- Besichtigung: des Liselund Parks, der Ausstellungen oder der Museen.

 

4.2. 

Landwirtschaft

Die Hauptanbaufrucht der Insel ist die Zuckerrübe. Etwa 9,8% der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft.
Møn von der Ostsee aus gesehen
Die Landwirtschaft am Beispiel des Gutes Klintholm

Auch heute noch profitiert das Gut Klintholm von seiner Lage und der Nähe zu dem Kreidekliff.
Bis 1980 gehörten Møns Klint, der Wald und die Weideflächen im Hinterland des Kliffs zum Gut, bis die Flächen an den dänischen Staat verkauft wurden.
Das Gut umfaßt insgesamt 1237 ha Fläche. Ackerbau wird auf 548 ha betrieben, der Forst nimmt 463 ha ein. Die Moore sind 181 ha groß. Auf dem Rest der Fläche befinden sich Wiesen und kleine Seen.
Durch seine Lage weist der Standort des Gutes niedrigere Temperaturen als die Durchschnittstemperaturen der Insel auf, das Terrain ist sehr hügelig, der Untergrund besteht aus verschiedenen Bodentypen. Aus diesem Grunde wird die Fläche zwar kleinräumig, aber vielfältig genutzt.

Eine Übersicht über die Feldfrüchte pro Jahr und ihre absolute Fläche:

- Weizen: 8,5 t / 265 ha
- Gerste und Braugerste: 6,0 t / 106 ha
- Zuckerrüben: 7,5 t / 32 ha
- Rotschwingel: 1100 kg / 18 ha
- Knaulgras: 1050 kg / 15 ha
- Raps(1998): 2,0 t / k.A.
- Brache: - / 68 ha
Die gesamte Fläche, auf der Ackerbau betrieben wird, ist 504 ha groß. Eine beträchtlicher Zugewinn für das Gut ergibt sich aus dem Verkauf von Brennholz von 500 m³/Jahr.

Heute werden neben der Landwirtschaft Flächen und Gebäude verpachtet, die für den Tourismus genutzt werden. Zu den 110 Gebäuden zählen eine Jugendherberge, ein Restaurant, ein Wirtshaus, eine Reitpension und ein kleiner Supermarkt für Segler zu den verpachteten Gebäuden, während die Gutshäuser und der Campingplatz vom Gut Klintholm bewirtschaftet werden.
 

4.3. 

Fischerei

Fischerei im Klintholm Havn
Der Hafen Klintholm gehört heute gehört zu den größten Arbeitgebern der insel. Hier sind noch viele Menschen direkt in der Fischerei beschäftigt oder arbeiten in Folgebetrieben, z.B. die im Hafen ansässige Räucherei, in der auch frischgeräucherter Fisch verkauft wird.
In Klintholm Havn wird sowohl in der Grundnetztechnik als auch mit Schleppnetzen gefischt.
Mit Schleppnetzen werden saisonal hier vor allem Hering, Dorsch und Butt gefangen.
Die Grundnetzfischerei hingegen hat ihre Hauptsaison im Herbst: jetzt wandern die Aale durch die Ostsee Richtung Norden in den Atlantik, also direkt an der Mønschen Küste entlang. So sieht man Pfahlreihen mit befestigten Netzten an der Küste, die mehrere Hundert Meter lang sind.
Fischer 
 

4.4. 

Industrie

Ingesamt arbeiten 16,5% der Arbeitnehmer auf Møn im sekundären Sektor.

Dazu gehören als größter Teil 9,7% in der Nahrungsmittelindustrie- die auf der Insel angebauten Zuckerrüben werden in einer ansässigen Fabrik raffiniert-, 2,5% in der Eisen-und Metallindustrie, Kunststoffverarbeitung 2,5%, im Sektor Holzverarbeitung, Papierherstellung und Möbelbau arbeiten 1,4% der Erwerbstatigen, andere machen 0,6% aus.

Neben der Nahrungsmittelindustrie als große Stärke sind andere Bereiche des sekundären Sektors konjunkturbedingt, dazu gehört z.B. die Elektronikbranche.

Als Ziel möchte man vor allem den Export stärken, denkt aber auch über die Schaffung eines Markenzeichens "Møn Brand", das für die Qualität hier hergestellter Produkte steht, nach.
 

4.5. 

Verkehr

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Brückenverbindungen

Die Insel ist durch zwei bzw. drei Brücken an das Verkehrsnetz Dänemarks angeschlossen:

Die Dronninge Alexandrines Bro verbindet Koster auf Møn mit Kalvehave in Seeland. Die 1943 eingeweihte Brücke führt über den Ulvsund und wird auch "Møn Brücke" genannt.

Durch die ingesamt 3322 Meter langen Farøbroen ist Møn über die kleinen Inseln Bogø und Farø mit der Autobahn E47, die Lolland-Falster mit Seeland verbindet (Rødbyhavn - Helsingør), verbunden. Die Farøbrücken wurden 1980 bis 1985 gebaut und schließlich von der dänischen Königin Maragrethe eröffnet. Zeichen für die Dringlichkeit, Møn an das internationale Verkehrsnetz anzuschließen, denn schon seit einigen Jahren wuchs der Touristenstrom an. Mit dem Brückenbau wurde die E47 gleichzeitig über den Storstrømmen geführt, ist also auch für den gesamten Skandinavienverkehr Nord-Süd, der von Deutschland über die "Vogelfluglinie" nach Dänemark und Schweden führt,eine wichige Errungenschaft.

Møn ist also mit dem Auto von Seeland bzw. Kopenhagen, mit Fünen und Jütland erreichbar.

Farø- Brücke
Fährverbindung

Außer den beiden Brückenverbindungen gelangt man mit einer kleinen Fähre nach Møn. Diese fährt in der Saison (25.Mai- 11.September) von Bogø, die im Westen Møns vorgelagerte Insel, nach Stubbekøbing auf Falster. Trotz der Einweihung der großen Farøbrücken wurde die Fährlinie nicht eingestellt und wird bis heute genutzt.
Busverbindungen

Es gibt die Busverbindung nach Vordingborg. Von hier aus gibt es Verbindung nach Kopenhagen, Nykøbing, Fünen und Falster.
 

5. 

Natur- & Küstenschutz

Inhaltsverzeichnis:
5. Natur- & Küstenschutz
Der Klintenwald
 

5.1. 

Naturschutz

Naturschutz 2004
Unter dem Motto "Die Natur kehrt zurück" stand 2004 der Naturschutz auf Møn. Symbolisch sah man den im Jahr 2002 zurückgekehrten Wanderfalken, der in den vergangenen 15 Jahren nicht auf der Insel genistet hatte, als Beweis für den gelingenden Naturschutz der letzten Jahre.
Neben den wirtschaftlichen Zielen des Naturschutzes, Naturerlebnisse und einen Zugang der Touristen zur Natur zu schaffen, galt der Naturschutz Møns auch als Vorbereitung auf die Bewerbung zum Nationalpark.

Wanderfalke
Die Ernennung dänischer Nationalparks

Es wurden sieben Gebiete von der dänischen Regierung ausgewählt, die dänische Nationalparks werden sollen. Neben Gebieten auf Læsø, in Vadehavet, Kongernes Nordsjælland, Thy, Lillie Vildmose und dem Mols Bjerge ist das auch das Gebiet der Kreidefelsen auf Møn, die Halbinsel Ulvshale und die Insel Nyord.

Ernannt wurden solche Gebiete, die eine vielfältige Landschaft mit großem Artenreichtum besitzen, und in denen zumindest Teilareale natürlich entstanden sind. In den zukünftigen Nationalparks sollen z.B. einzelne Gebiete wieder zum natürlichen Zustand zurückgeführt werden oder die nachhaltige Bewirtschaftung bzw. Benutzung der Landschaft gewährleistet werden.

Nach Juli 2005 wird entschieden, ob diese Projekte realisiert werden können, bis dahin arbeiten in den Regionen Gruppen zusammen, um Konzepte für ihre Region zu entwickeln. Von der EU gefördert, wird sich das Budget auf etwa 5,4 Millionen Euro belaufen.

Heute stehen unter Naturschutz:
-die Kreidefelsen
-die Hügelgebiete Høvblege und Mandemarke Bakker
-Teile des Waldes Klinteskoven
-große Teile der Halbinsel Ulvshale
-die Insel Nyord
 

5.2. 

Küstenschutz

Ein weiterer Blick auf die Kreidefelsen vom Strand bei Møns Klint
Die Küste Møns

Insgesamt umfaßt die Küstenlinie der Insel etwa 140km. An einigen Beispielen sieht man, wie vielfältig sie ist:

- Møns Klint, das Kreidekliff.

-Der Badestrand Ulvshale östlich der Halbinsel hat die "blaue Flagge", Zeichen für geprüfte Wasserqualität und Stömungen, die es auch kleinen Kindern erlauben, hier zu baden.

- Am Rabylle Strand, westlich von Klintholm Havn, findet man einen Naturstrand, an dem zwischen kleinen Buchten Seegras angespült wird.

- Das Hvide Klint ist wie Møns Klint ein Steilufer, besteht aber aus sandigem Material.

- Der Harbølle Strand ganz im Süden der Insel ist umsäumt von Dünen.

- Die Bucht, an der der Ort Stege liegt, gehört zum Typ der Boddenküste.

Man erkennt, dass Strandpflege für den Tourismus einerseits und der Küstenschutz andererseits unterschiedlich ausfallen muss, dem jeweiligen Küstenabschnitt angepasst.


Strandreinigung

An den (Bade-)stränden der Insel lagert sich in zunehmendem Maße Seegras an, der für Badegäste immer wieder abgetragen wird. Seit der Ölkatastophe im Jahr 2001 nimmt die Insel außerdem an dem LIFE-Umweltprojekt "Umweltfeundliche Strandreinigung und Wiederverwertung des gesammelten Materials" der EU teil: Der Tang wird weiterverarbeitet.

Der Seetang wird mit Maschinen abgetragen und von anderen Materialien getrennt. Danach wird er auf angrenzenden Wiesen an der Luft getrocknet um anschließend nach Sakskøbing zur Weiterverarbeitung transportiert zu werden. Hier wird er zu Dämmmatten verarbeitet.

So schafft man einerseits "saubere Strände" und profitiert andererseits von dem gesammelten Material!

 

6. 

Probleme & Perspektiven

Inhaltsverzeichnis:
6. Probleme & Perspektiven
6.1. Probleme
 

6.1. 

Probleme

Obwohl Møn durch die Brücken an das internationale Verkehrsnetz angeschlossen ist und durch diese an einer der Hauptverkehrsrouten Dänemarks liegt, haben sich in der Vergangenheit außer der Zuckerindustrie keine großen Konzerne des sekundären Sektors niedergelassen. Es ist anzunehmen, dass sich die Nähe zu Kopenhagen, dessen Umland bessere Standortfaktoren besitzt, negativ auswirkt.

Wie in 6.2 beschrieben, besitzt die Insel sein größtes Potential im Tourismussektor. Hier gilt es, seine Angebote an den sich verändernden Markt anzupassen.

Allerdings kann man vielerorts beobachten, dass sich Tourismus und Naturschutz ausschließen. Hier versucht man mittels Näherbringung des Themas "Natur"- z.B. Veranstaltungen oder ausgewiesene Wanderwege mit Infotafeln für Touristen- beides zu vereinen.

 

6.2. 

Perspektiven

Wie gezeigt werden soll, besitzt die Insel Møn ein großes touristisches Potential. Für unterschiedliche Zielgruppen gibt es interessante Angebote. Familien mit Kindern reisen wegen der Badestrände nach Møn. Für den Sport- und Aktivitätenurlaub gibt es z.B. für Segler eine gute Infrastruktur in den Yachthäfen. Kultur- und geschichtsinteressierte Besucher kommen in den Museen auf ihre Kosten, der Kunstliebhaber wird in einer der vielen Galerien fündig. Naturinteressierte Touristen reisen z.B. hierher um Vögel zu beobachten.
Aufgrund der demographischen Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren die Nachfrageseite verändern. So wird beispielweise die Nachfrage nach Wellness- oder Kulturangeboten größer werden. Gerade hier hat die Insel gute Chancen, sich zwischen den Anbietern durchzusetzen.

Die Zusammenarbeit zwischen Anbietern funktioniert gut. So wird z.B. ein Veranstaltungskalender herausgegeben, an dem verschiedene Anbieter beteiligt sind. Die Touristinformation in Stege scheint ein guter Mittler zu sein, der verschiedene Interessen zusammenführen kann.

Sollte ein Teil der Insel zum Nationalpark erklärt werden, könnte man die Angebote für naturinteressierte Touristen ausbauen. Lehrpfade, Infopavillions oder ausliegende Flyer zu bestimmten Themen haben sich an anderen Orten bewährt.

 

6.3. 

Lösungsansätze (IKZM)

 

7. 

Quellen & Links

Quellen:

Literatur:
- Andersen, R. (1989): Møn, Trojaborg Verlag, Ishøj Strand
- Christensen,P. (1960): Møn - Gads sma Egnsbøger, Kopenhagen
-Grundlach, H. (1994): Lolland, Falster, Møn und die anderen dänischen Südseeinseln, Hrsg. Hinstorff, Rostock
- Heide, P. (1997): Auf Streifzug durch die dänische Südsee, Hrsg. Fyn Tour, Odense
- Leser, H. (2001): Diercke Wörterbuch allgemeine Geographie, 12.Aufl., München
- Kreuzenbeck,U. und Groba,U.(1985): Nordeuropa Reisehandbuch- Seeland,lolland,Falster,Møn, Essen - Reinicke, R. (2001): Inseln der Ostsee, 2.Aufl., Hamburg; S.48-57

Broschüren:
- Møn - Geologie, Møn Touristbureau
- Die Strände auf Møn, Møn Touristbureau
- Der historische Tangdeich auf Møn, Møn Touristbureau
- Dolmen und Hünengräber auf Møn, Møn Touristbureau

Internet:
- www.aabne-sammlinger.dk/moens/index.htm - Museum Møn
- www.daenemark-info.de - Zahlen, Daten, Fakten von Dänemark auf deutsch
- www.geocities.com/Athens/Thebes/6635/index.htm - Bescheibung der Geschichte 12.000 v.Chr. bis heute
- www.klaus-rasmusse.de/moen.htm - Reiseberichte und Informationen zur Insel
- www.langtidskalender.dk - Veranstaltungskalender - www.moen.dk - Verzeichnis von Betrieben, Künstlern, öffentlichen Einrichtungen, Gastronomie, Kirchen und Kultureinrichtungen, Naturverbänden und Aktivitäten für Kinder
- www-moenkom.dk - Informationen und Zaheln der Kommune und Verzeichnis aller öffentlichen Einrichtungen
- www.moen-toristbureau.dk - Touristinformation
- www.sns.dk/internat/vandreture/tysk/moen/moen.htm - Wanderrouten und Natur
- www.sns.dk/falster/nationalpark/ - Informationen über den Nationalpark Møn