{"id":745,"date":"2021-08-25T12:48:44","date_gmt":"2021-08-25T10:48:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ikzm-d.de\/auswirkungen\/?page_id=745"},"modified":"2022-07-31T22:44:48","modified_gmt":"2022-07-31T20:44:48","slug":"auswirkung-auf-die-gesundheit-des-menschen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ikzm-d.de\/muell-im-meer-auswirkungen\/auswirkung-auf-die-gesundheit-des-menschen\/","title":{"rendered":"&#8230; auf den Menschen"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Mensch stellt (meist) das Endglied in der Nahrungskette dar. Wir machen uns die Umwelt zu eigen und nutzen sie u. a. als Nahrungsquelle. Das setzt jedoch voraus, dass die Rohstoffe, auf die wir zur\u00fcckgreifen, von einwandfreier Qualit\u00e4t sind und unserem Organismus nicht schaden. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mikroplastik<\/h2>\n\n\n\n<p>Ob im Wasser, in der Luft, dem Eis oder Boden &#8211; in diversen \u00d6kosystemen und Lebewesen wurden bereits kleinste Kunststoffpartikel nachgewiesen, das sogenannte<strong> Mikroplastik<\/strong>. Der Mensch gelangt somit t\u00e4glich unweigerlich in Kontakt mit Kunststoffen. Im Schnitt nimmt ein Mensch pro Woche f\u00fcnf Gramm Mikroplastik zu sich: ungef\u00e4hr das Gewicht einer Kreditkarte. Da sich insbesondere Mikroplastik \u00fcber alle Elemente verbreitet, kann sich der Mensch der Aufnahme kaum entziehen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schadstoffe<\/h2>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus geben Kunststoffprodukte auch im unmittelbaren Einsatz durch den Menschen Stoffe an ihre Umwelt ab. So werden bei der Herstellung u. a. Weichmacher, fluorierte Verbindungen f\u00fcr Outdoor-Impr\u00e4gnierung sowie Flammschutzmittel eingesetzt. W\u00e4hrend des Gebrauchs k\u00f6nnen sich gesundheitssch\u00e4dliche und als fl\u00fcchtig geltende <strong>Schadstoffe<\/strong> im Hausstaub und der Innenraumluft anreichern und vom Menschen \u00fcber die Atmung aufgenommen werden. Kinder sind dabei am h\u00f6chsten belastet: durch den h\u00f6heren Stoffwechsel und die h\u00f6here Luftaufnahme bezogen auf das K\u00f6rpergewicht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Verbrennung von sachgerecht entsorgtem M\u00fcll werden ferner Schadstoffe frei, die zu Krebs, Atemwegserkrankungen, Nervenkrankheiten und Geburtsdefekten f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hormonell aktive Substanzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Hormonell aktive Substanzen, wie sie u. a. in vielen Weichmachern stecken, bringen die Hormonbalance des K\u00f6rpers ins Ungleichgewicht. Die Folge k\u00f6nnen Unfruchtbarkeit, verfr\u00fchte Pubert\u00e4t, Brustkrebs, Fettleibigkeit, Allergien und Diabetes sein. Im getesteten Blut von schwangeren Frauen (USA) wurden durchschnittlich 56 Industriechemikalien identifiziert, welche Teil des Herstellungsprozesses f\u00fcr Kunststoffe sind und\/oder sich im Endprodukt befinden. Dabei sind Frauen st\u00e4rker betroffen als M\u00e4nner. Aufgrund des h\u00f6heren K\u00f6rperfettanteils des weiblichen K\u00f6rpers k\u00f6nnen sich fettl\u00f6sliche Chemikalien anreichern und Zyklus, Pubert\u00e4t sowie Menopause von Frauen beeinflussen. Zudem kommen Frauen im Laufe ihres Menstruationszyklus h\u00e4ufig zus\u00e4tzlich mit Hygieneprodukten in Ber\u00fchrung, die Kunststoffpartikel enthalten (z. B. Tampons, Binden).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/www.boell.de\/de\/plastikatlas\" style=\"background-color:#1a6ab1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weiterf\u00fchrende Informationen zu den Auswirkungen von Kunststoff auf Mensch und Umwelt finden Sie im \u201ePlastikatlas. Daten und Fakten f\u00fcr eine Welt ohne Kunststoff\u201c der Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung.<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch stellt (meist) das Endglied in der Nahrungskette dar. Wir machen uns die Umwelt zu eigen und nutzen sie u. a. als Nahrungsquelle. Das setzt jedoch voraus, dass die Rohstoffe, auf die wir zur\u00fcckgreifen, von einwandfreier Qualit\u00e4t sind und unserem Organismus nicht schaden. 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