textHistorische Sturmfluten



Die Geschichte der Ostseeküste war auch die Geschichte verheerender Sturmfluten. Chronisten verzeichneten solche für 1304, 1320, 1449, 1625, 1694, 1784, 1825, 1872, 1904, 1913, 1949 und 1954. Oft wurden durch die Extremwasserstände die Bemühungen ganzer Generationen zunichte gemacht.
Die Gefährdung der Ostseeküste durch Sturmfluten ist ein Problem, mit dem schon Generationen von Küstenbewohnern konfrontiert waren. Meist waren sie unzureichend vorbereitet und hatten den Fluten nur wenig entgegenzusetzen. Die Beurteilung der Sturmflutgefährdung setzt Kenntnisse über den Verlauf vergangener Sturmfluten sowie Wissen über die für das Zustandekommen der Extremwasserstände entscheidenden meteorologischen Vorbedingungen voraus. Über das Ausmaß der meisten früheren Katastrophen ist wenig überliefert. Von der Sturmflut im Februar 1625 ist bisher z.B. nur bekannt, daß sie im Ostseegebiet 9100 Menschenleben forderte. Doch auch Hochwasserstände der jüngeren Vergangenheit, wie die von 1949, 1954 und 1995, die zwar große materielle Schaden verursachten, aber die Existenz der Küstenbewohner nicht unmittelbar in Frage stellten, machten den Nachholebedarf im Küstenschutz deutlich.
Die meisten Überlieferungen beschreiben - meist regional begrenzt - anschaulich die Ängste und Nöte der Menschen, wie auch die erheblichen Zerstörungen in den Küstenorten und -gebieten. So berichtete z.B. Barnewitz über die Sturmfluten von 1625, 1872, und 1913, Quade über die von 1872. Gerade dieser Sturmflut fielen an der südwestlichen Ostseeküste 271 Menschen zum Opfer.

Das Fragment einer alten, bisher unveröffentlichten Originalhandschrift (Archiv Schippmann) macht die Dramatik der Sturmflut von 1872 für den Bereich Warnemünde deutlich: »Der 13. November war für Warnemünde ein Tag, der dem, welcher ihn erlebt, nie aus der Erinnerung schwindet. Hatte man dortwohl gelesen von großen Überschwemmungen und all dem Elend, die solche mit sich führten, so blieb es eben bei dem Mitgefühl, bei der geschenkten Teilnahme, eine rechte Vorstellung von der ganzen Lage konnte man jedoch nicht haben. Jetzt aber können die Warnemünder aus Erfahrung reden, ist ihnen doch der Tod in grauenhafter Gestalt so nahe vor die Augen getreten, daß es nur noch Stunden bedurfte, um den Ort mit seinen 1600 Menschenleben zu vernichten. Schon am Dienstag wehte es stark aus Nordost. Die hochgehende See jagte eine solche Menge Wasser in den Strom, daß dieser schon abends gegen 5 Uhr bis zur Höhe der Molen vollstand und Ost- und Westniederungen bereits mehrere Fuß unter Wasser gesetzt waren. Aus Vorsicht hatten mehrere Lootsen und Fischer ihre Boote aufs Land gezogen, andere aber die ihrigen nur sorgfältiger am Ballwerk befestigt, weil diese zum nächsten Morgen auf besseres Wetter hofften. Aber es sollte anders kommen! Der nordöstliche Sturm verwandelte sich um Mitternacht in einen nordöstlichen Orkan... Als es aber Tag war, da bot sich dem Auge Schreckliches. Die beiden Baken auf den Enden der Molen, und letztere selbst waren verschwunden. Der neue breite Weg, die Hauptpromenade der Badegäste mit der 'Bismarkgrotte', das ganze Herrenbad, das Damenbad, bis zur Hälfte hatte das Meer bereits weggeräumt, und hinter den Anlagen, wo der See ein Durchbruch durch die Dünen gelungen war, stürzte mit großer Gewalt das Element seine Fluten in die Niederung, zunächst den Weg nach Diedrichshagen, dann in augenblicklicher Schnelligkeit auf die Chaussee nach Rostock, die beiden einzigen Landwege unter Wasser setzend. Warnemünde war nun im buchstäblichen Sinne eine Insel, und die Bewohner mußten sehen, wie ihre Scholle Land von Stunde zu Stunde kleiner wurde. Im Orte selbst stieg Gefahr und Angst zusehends höher. Das ganze Rostocker Ende, die Mühlenstraße mit dem Mühlengehöft standen um 10 Uhr schon fensterhoch unter Wasser. Männer, denen die Wellen bis unter die Arme schlugen, schleppten ihre Frauen und Kinder aus den Häusern und suchten sie nach höher gelegenen Stellen des Ortes oder nach der neuen Kirche zu bringen, dann zurückeilend, um Betten, notwendige Kleidungsstücke, Vieh und dgl. zu holen ... «
Die höchsten und sicher registrierten Wasserstandsdaten längs der südwestlichen Ostseeküste stammen eben von diesem 12./13. November 1872. Seither sind sie nicht wieder erreicht worden. Dennoch bilden sie den Maßstab für Aufbau und Unterhaltung des Küsten- und Hochwasserschutzsystems in Mecklenburg – Vorpommern.

Die aus einer sogenannten Vb - Wetterlage als Windstauereignis entstandene Sturmflut von 1872 erfuhr als Kombination mit weiteren hydrologischen Vorgängen (s.o.) zwei zusätzliche Impulse. Erstens hatten vorher tagelang stürmische Südwest - bis West - Winde für einen angehobenen Ausgangswasserstand zum Zeitpunkt der Sturmflutentstehung am 10. November gesorgt. (durch Füllung mit Nordseewasser und Rückschwingen von Wassermassen aus der nordöstlichen Ostsee, etwa 0,3 bis 0,5 m). Zweitens konnte sich der sturmfluterzeugende Nordost - Sturm über der See für mehrere Stunden zum Orkan steigern und damit die Wasserstandsentwicklung in der südwestlichen Ostsee um mehr als einen Meter anheben. Mit Hilfe von Lattenpegeln sind längs der damaligen preußischen Ostseeküste jeweils um 12 Uhr mittags die Wasserstände erfaßt worden (Baensch, 1875). Ein Beispiel wird für die Station Wieck bei Greifswald gegeben Der Scheitelwert betrug 2,64 m über NN. Die eingetragenen Windwerte stellen den örtlichen Wind dar. Höher noch als am Pegel Wieck war der Wasserstand in Wismar. Mit 2,80 m über NN ist hier der höchste Wert von der Küste Mecklenburg- Vorpommerns überliefert. Andere Sturmfluten haben die Auswirkungen von 1872 nicht erreicht, blieben jedoch nicht ohne Folgen für die Küstenbewohner.

Der »Wolgaster Anzeiger« berichtete z.B. in seiner ersten Nummer des Jahres 1905 ausführlich über die Sturmflut vom 30./31.12.1904, hier auszugsweise wiedergegeben: »Ein Unwetter, in seinen Erscheinungen wilder und verderbenbringender als das der denkwürdigen Tage am 19. und 20.April des Jahres 1902 ist plötzlich über Nacht hereingebrochen. Nicht das mindeste an den vorhergehenden Tagen ließ auf eine derartige Katastrophe schließen, obwohl die Hamburger Seewarte den Ostseestationen ziemlich tiefes Minimum über Südschweden, südostwärts fortschreitend, und demnach zu erwartenden Südweststurm signalisiert hatte. Nachdem der Wind noch gestern abend aus West - Süd - West wehte, ging er wahrend der Nacht auf Nord - Ost über und steigerte sich zu einem Orkan, verbunden mit Schneetreiben, wie wir ihn glücklicherweise nur selten zu verzeichnen haben. Mit unverminderter Kraft setzte er auch im Laufe des Vormittags sein Zerstörungswerk fort... Die erst nach der Katastrophe vor zwei Jahren mit erheblichem Kostenaufwande fast neu erbaute Amazonenbrücke ist wieder, namentlich an der Stadtseite, nahezu zerstört und ihre Trümmer treiben der Peene zu. Dazu allerlei Gegenstände, Planken, Bretter, Schiffsteile und Rohr ... Wie uns soeben aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt wird, trieb im Laufe des Vormittags ein Trümmmerhaufen, anscheinend der Überrest eines Daches, auf dem sich die Leiche eines festgebundenen Mannes befand, die Peene herauf ... «.

Auch Künstler waren von derartigen Naturgewalten beeindruckt und verarbeiteten dieses Erlebnis auf ganz besondere Weise. Der Stralsunder Dichter Friedrich Spielhagen verwob 1876 in seinem Roman »Sturmflut« gleichnishaft Gewalt und Auswirkungen des Naturereignisses Sturmflut 1872 mit den enormen Umwälzungen der Reichseinigung: »Die von der Gewalt des Sturmes nach Westen gedruckten Fluten werden vergebens durch die schmalen Straßen der Belte und des Sundes in das Kattegat und Skagerrack einen Ausweg in den Ocean zu finden suchen, und, wie ein gehetztes Raubtier in die Hürde, sich über unsere Küsten stürzend, meilenweit in das Land hinein wälzend, niederreißend, was ihrer blinden Wut sich entgegenstämmt, Äcker und Wiesen mit Sand und Geröll bedeckend, eine Verwüstung anrichten, von der noch Enkel und Enkelkinder schaudernd erzählen werden ... « Zwar historisch oder künstlerisch wertvoll, sind solche Aufzeichnungen heutigen, mit dem Sturmflutgeschehen befaßten Wissenschaftlern nur noch bedingt eine Hilfe. Dr. Otto Kolp unternahm 1955 in einer verdienstvollen Arbeit den Versuch, Grundlagenforschung zu betreiben, im umfänglicheren Sinne vorhandene Unterlagen und Daten zu vergleichen und auszuwerten. Vor diesem Hintergrund beschreibt Kolp sowohl metereologische Vorbedingungen wie auch besonders gefährdete, mögliche Durchbruchsstellen an der gesamten Küste. Übersichten über Pegelstände, Wasserstandsextreme und Überschwemmungsgebiete komplettieren das Buch. Besondere Berücksichtigung erfährt die Sturmflut vom 4. Januar 1954.


Die Sturmflut vom 3./4. November 1995

Nach der allgemeinen Darstellung der Sturmflutentwicklung im Ostseeraum und der Betrachtung der höchsten, sicher registrierten Flut vom 12./13. November 1872 sind eine Analyse und Bewertung des jüngsten schweren Sturmflutereignisses vom 3./4. November 1995 möglich.
Die Abbildung gibt den Verlauf der Wasserstandsentwicklung an der Pegelstation Wismar für die Zeit vom 1. bis 5. November 1995 wieder. Ebenfalls für diesen Zeitraum sind Windwerte nach Richtung und Geschwindigkeit aufgeführt, die die lokalen Verhältnisse beschreiben. Aus den Daten ist zu erkennen, daß die südwestliche Ostsee zum Zeitpunkt der Monatswende Oktober - November nur eine geringe zusätzliche Nordseewasser - Auffüllung von 0,1 bis 0,2 m besaß. Nach den vorliegenden Unterlagen muß davon ausgegangen werden, daß die Sturmflutwasserstände im wesentlichen ein Windstauergebnis sind. Das maßgebende Tief kam aus NW über Skandinavien herangezogen. In der Nacht vom 3. zum 4. November 1995 herrschte ein Tiefdrucksystem mit dem Zentrum über dem Westen Rußlands und einem sich ausbildenden zweiten Tief über Polen. Der Wind war über NW auf N und NE gedreht. In den Nachtstunden vom 3. zum 4. November kam es zu Sturmstärken. Noch Windaufzeichnungen an der Küste herrschten folgende maximale Stundenmittel: Boltenhagen 21 m/s, Warnemünde 22 m/s, Arkona 28 m/s, Greifswald 13 m/s und Koserow 23 m/s (mit steigender Tendenz zum Zeitpunkt des Geräteausfalls).
Windstärken der Größe 8 oder 9 über der zentralen Ostsee erzeugen an der südwestlichen Ostseeküste Windstaubeträge, wie sie zwischen 1,6 und 1,7 m über Normal - Mittelwasser aufgetreten sind. Der hohe Wert von Wismar (2,02 m über Normal - Mittelwasser) kann mit Buchtenstau bei lokalem Nordsturm verbunden sein. In der Tabelle sind die Maximalwasserstände in Zentimetern über Pegelnull von 25 Stationen aufgeführt. (Material der WSD Nord). Dadurch ist ein Überblick über die aufgetretene Hochwassergefahr an der Außenküste wie auch den Küsten der Bodden und Hoffe gegeben. Das Sturmflutereignis besaß zwei Gipfelpunkte. An den meisten Stationen stammt der in der Tabelle enthaltene Maximalwert vom ersten Gipfel. Sowohl in Wismar als auch in Koserow wurden die Höchstwerte am 3. November zwischen 20 und 22 Uhr registriert. Die meisten Außenküstenstationen folgen noch bis 22 Uhr. Als Haupttag der Sturmflut ist für die Außenküste somit der 3. November 1995 zu benennen. Am Beispiel Zingst/Ostsee zeigt sich jedoch, daß auch der zweite Gipfel durch zeitliche und örtliche Einflüsse zu dem Maximalwert führen konnte, der dann am 4. November um 4 Uhr lag. Alle Stationen an den inneren Küstengewässern haben den Maximalwert mit dem Zeitversatz registriert, der durch den jeweiligen Laufweg des Hochwasserscheitels von der Außenküste her entstanden ist. Dadurch ist für die Bodden und Haffe der 4. November zum Haupttag der Sturmflut geworden. Eine Ausnahme bildet der Saaler Bodden, wo durch die Meiningen - Enge eine Sperre für das Einlaufen des Hochwassers existiert. Hier hat der Pegel Althagen erst 24 Stunden nach dem von Zingst/ Ostsee, also erst am 5. November um 4 Uhr den Maximalwert aufgezeichnet. Alle Werte der Tabelle S.24 sind auf Pegelnull (PN) bezogen. Geht man statt dessen vom Normal - Mittelwasser aus, das als generalisierter Mittelwasserstand überall 500 cm über PN liegt, erhält man die bekannten Wasserstandsangaben über Normal (z.B. Wismar 2,02 m über Normal).
Neben den Scheitelwerten ist bei einem Sturmflutereignis auch die Dauer bedeutsam. Beispielsweise gibt die Zeitspanne, in der der Wasserstand die Höhe von 1 Meter und mehr über Normal hat, Auskunft über das Erreichen des Dünenfusses und das Abtragen des Dünenkörpers. Diese Vorgänge spielen in einem Hochwasserschutzkonzept, welches wie an der Flachküste von Mecklenburg - Vorpommern zu einem großen Teil auf Hochwasserschutzdünen basiert, eine erhebliche Rolle. Für die Sturmflut vom 3./4. November 1995 ist festzustellen, daß an den Pegeln Wismar 27 Stunden, Warnemünde 25 Stunden und Greifswald 17 Stunden der Wasserstand von 1 Meter und mehr herrschte.
Die Chancen einer Katastrophenabwehr hängen auch von der Geschwindigkeit der hereinbrechenden Gefahr ab. Daher ist es wichtig, die Größe des Wasserstandsanstiegs pro Stunde zu kennen. Wie die Scheitelwerte von Wismar und Greifswald durch Buchtenstau höher als die Werte der offenen Küste ausfallen, so scheint auch die Anstiegsgeschwindigkeit davon beschleunigend beeinflußt zu werden. Jedenfalls enthalten die Ganglinien von Wismar Abschnitte mit maximal 38 cm/Stunde und Greifswald 42 cm/Stunde, während in Warnemünde nur maximal 25 cm/Std. erreicht wurden. Deutlich geringer sind Anstiegs- und auch Fallgeschwindigkeit des Wasserstandes in den inneren Küstengewässern. Das hat zur Folge, daß erreichte und überschrittene Pegelstände eine längere Verweildauer besitzen. So erreichte Ueckermünde am 4. November um 10.30 Uhr einen Pegelwert von 618 cm über PN, das Wasser stand an der 1 Meter - Marke jedoch 25,5 Std. und hatte damit eine ähnliche Dauer wie in Wismar. Spricht man über die Sturmflut und die dabei beobachteten oder registrierten hydrologischen Vorgänge, so muß aus der Sicht des Küstenschutzes noch ein Hinweis auf die Wirkungen am Ufer erfolgen. Man weiß heute, daß die Dünenabbrüche und Dünenumbildungen in starkem Maße vom Wasserstand nach Höhe und Dauer, sowie von den herrschenden Wellendimensionen bestimmt sind. Die Sturmflut vom 3./4. November 1995 hat Dünenabbrüche von 10 bis 15m (z.B. Graal - Müritz, Zingst, Lobbe - Thiessow, Ückeritz) geschaffen und wo ungenügende Dünenkronenbreiten vorhanden waren, gab es Dünenüberläufe und Dünendurchbrüche (z.B. Börgerende, Rosenort, Neuhaus, Zingst). Der hohe Wasserstand und der Sturm der Stärke 8 bis 9 (über See zeitweise sogar 10), ließen große Wellen in Ufernähe einlaufen und auf das Ufer treffen. Die Schäden an den Seebrücken sind nicht unerheblich. Aber die Kraft der Wellen wird erst richtig sichtbar, wenn man die registrierten Steinbewegungen der zur Sturmflutzeit im Bau befindlichen Wellenbrecher vor Lahme/Rügen und vor dem Streckelsberg/Usedom bedenkt. Die Decklagesteine der Bauwerke besitzen Einzelmassen von jeweils 3 bis 7 Tonnen und sie wurden trotzdem verlagert. Abschließend noch ein Hinweis auf die küstenparallelen Brandungsströmungen, die Strömungsgeschwindigkeiten und das Transportvermögen. In Koserow wurden am 3. November Geschwindigkeiten bis zu 90 cm/s als stündliche Mittelwerte registriert. Mindestens 6 Stunden lang herrschten auf Grund der nördlichen Stürme nach Südost gerichtete Strömungen zwischen 50 und 90 cm/s. Buhnenpfähle der Buhnenbaumaßnahme am Streckelsberg wurden etwa 15 km entfernt aufgefunden. Wenngleich sich das Küsten- und Hochwasserschutzsystem des Landes in den letzten Jahren und auch während der letzten Sturmflut vom 3. und 4. November 1995 grundsätzlich bewährte, mußten doch erhebliche Zerstörungen an den bestehenden Anlagen registriert werden. Deiche und Dünen, Wellenbrecher, Aufspülungen, Meßbrücken und sonstige Schutz- und Kontrolleinrichtungen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Gerade diese Sturmflut machte deutlich, daß nichts von der Tatsache verlorengegangen ist, daß das Leben der Küstenbewohner an der Ostsee immer auch mit dem Kampf gegen die vom Meer drohende Gefahr verbunden war. Küstenschutz ist von jeher eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Landstrich. Er ist und bleibt Grundvoraussetzung für das Leben und Arbeiten in dieser Region.


Quelle: www.um.mv-regierung.de, 12.1.05