textDas EEG

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) wurde im Jahr 2000 geschaffen, um den Ausbau von regenerativen Energien auf wirtschaftlicher Basis zu fördern. Es verpflichtet die Netzbetreiber dazu, den aus erneuerbaren Energien gewonnenen Strom

  1. in ihr Netz einzuspeisen
  2. den Betreibern der Anlagen den Strom zu vergüten, also sie für ihren Strom zu bezahlen. Der Preis, den die Netzbetreiber zahlen müssen, ist im EEG festgelegt und richtet sich nach den Erzeugungskosten der jeweiligen „Energieart“ (bei Offshore-Windanlagen beträgt er z.B. mindestens 6,19 Cent/kWh)

 

Die Mehrkosten, die dem Netzbetreiber durch die Einspeisevergütung entstehen, werden gleichmäßig auf die Stromverbraucher umgelegt.

Durch das EEG will die Bundesregierung dazu beitragen, bis 2020 den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung auf 20% zu erhöhen.

 

 

(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)